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| Hinweise für lackierte / gewachste Beschläge Die Innenteile dieser Garnitur sind mit einem hochwertigen Lack versiegelt worden, welcher die Oberfläche für eine begrenzte Zeit gegen Anlaufen schützt. Putzen ist nicht notwendig, lediglich das normale Reinigen zum Entfernen von Staub und Schmutz. Bitte bei der Montage darauf achten, daß die Schutzschicht nicht verletzt wird. Den Beschlag nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln säubern. Sobald der Lack beschädigt ist, dringt an den Schadstellen Feuchtigkeit unter die Schutzschicht. Es bilden sich rotbraune bis braungrünliche Flecken. Die Aufarbeitung korrodierter Beschläge ist vom Hersteller gegen Kostenerstattung möglich. Die Außenteile dieses Beschlages sind mit einem hochwertigen Wachs versiegelt worden. Nach der Montage können Sie selbst entscheiden, ob dieser Beschlag durch ständige Pflege glänzend poliert sein soll, oder akzeptieren, daß die Oberfläche im Laufe der Zeit eine natürliche Patina annimmt. Im ersteren Fall kann das Wachs mit handelsüblichen Reinigungsmitteln wie z. B. Sidol, leicht entfernt werden. Anschließend ist der Beschlag regelmäßig zu putzen, so daß sich keinerlei Korrosion bilden kann. Im zweiten Fall wird der Beschlag im Laufe der Zeit eine rotbraune bis braungrünliche natürliche Patina ansetzen, wobei nur die Teile glänzend poliert bleiben, die täglich mit der Hand in Berührung kommen. |
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Messing Seit Alters her ist Messing ein beliebter Werkstoff für Schmuck und Hausgeräte. Seine Beliebtheit hängt sicherlich mit der goldglänzenden Oberfläche zusammen. Nicht von ungefähr trägt dieser Werkstoff den Spitznamen "Gold des kleinen Mannes". Kein Wunder, daß sich auch die Beschlägeindustrie für diesen Werkstoff interessiert. |
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| DIN 17 660 Messingbeschläge werden aus den unterschiedlichsten Legierungen und zu den unterschiedlichsten Preisen angeboten. Doch nicht alles, was wie Gold glänzt, ist aus echtem Messing. Bei uns schon: Wir verwenden nur die nach DIN 17 660 definierte Kupfer-Zink-Legierung CuZn 37, Werkstoff-Nr. 2.0321 bzw. 2.0335. |
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| Oberflächenhärte Unsere Messingtürdrücker zeichnen sich durch eine extreme Oberflächenhärte von mehr als 200 HV aus. Die Oberflächenhärte des übrigen Marktangebotes schwankt zwischen 90und 140 HV. |
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Korrosionsschutz Oft wird es verschwiegen, daß der Werkstoff Messing im täglichen Gebrauch zu Korrosion neigt. Dagegen gibt es eigentlich nur ein Rezept: putzen. Wer seine Ferien bereits einmal in nordischen Ländern verbracht hat, weiß, wie sorgfältig allwöchentlich die Messingbeschläge an den Haustüren geputzt werden. Wer nicht putzen will, hat die Wahl zwischen dem Einsatz von lackierten oder gewachsten Oberflächen. Gewachste Messingteile polieren sich beim täglichen Gebrauch. Die nicht berührten Teile werden sehr schnell eine braune bis graugrüne Patina annehmen. Viele Käufer sehen in dieser Oberflächenveränderung einen besonderen ästhetischen Reiz. Lackierte Messingbeschläge verlieren ihre glänzende Oberfläche, sobald der Lack beschädigt ist. Dann setzt schnell die interkristalline Korrosion ein. Eine Aufarbeitung korrodierter Beschläge ist jedoch - gegen Kostenerstattung - möglich. Diese Messingbeschläge sind durch ihre große Oberflächenhärte und die bewährte, transparente Schutzlackierung besonders gut gegen Korrosion geschützt. Je nach Einsatzort und Behandlung kann jedoch auch ihre Lackschicht verletzt werden. Gerade bei Außenbeschlägen tritt dann schnell Korrosion auf. |
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Bronze Wie Messing ist auch Bronze kein Naturprodukt, sondern das Ergebnis menschlichen Erfindungsgeistes. Es besteht aus einer Legierung von Kupfer und Zinn (daher auch der heute noch gebräuchliche Begriff "Zinnbronze"). Bronze gehört zu den ältesten Gebrauchslegierungen und hat einem ganzen Zeitalter der Menschheitsgeschichte - der Bronzezeit - ihren Namen gegeben. Nachdem Kupfer lange Zeit das einzige Gebrauchsmetall war, lernte der Mensch das Mischen (Legieren) verschiedener Metalle. Seitdem werden "Zinnbronzen" in breitem Umfang für die Fertigung technischer Produkte eingeetzt. Die ersten Bronzegegenstände sind im alten Ägypten der dritten Dynastie (ab 2778 v. Chr.) nachgewiesen. Das Warmwalzen und Strangpressen von Kupfer-Zinn-Legierungen wurde erst in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg eingeführt. Heute nehmen Kupfer-Zinn-Legierungen unter den metallischen Werkstoffen eine bedeutende Stellung ein. Wir verwenden für unsere Bronzebeschläge eine Kupfer-Zinn-Legierung mit 92% Kupfer- und 8% Zinn-Anteilen, CuSn 8, Werkstoff-Nr. 2.1020. Diese Zusammensetzung gehört zu den korrosionsbeständigsten Kupferlegierungen. Die Oberfläche wird - wie bei unseren Messingbeschlägen - in einem Spezialverfahren besonders gehärtet. |
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| Korrosionsschutz Polierte Bronzeteile dunkeln mit täglichen Gebrauch an der Luft und unter Umwelteinfluß nach. In vielen Ländern schätzt man diese Patina als besonders ästhetischen Reiz. Wer jedoch Wert auf polierten Glanz legt, muß zu einem handelsüblichen Putzmittel wie Sidol greifen. Natürlich können polierte Bronzeoberflächen auch lackiert werden. Sobald jedoch der Schutzlack verletzt ist, bilden sich mehr oder weniger schnell dunklere Flecken. Wenn Sie es wünschen, arbeiten wir ihre korrodierten Beschläge gegen Kostenerstattung wieder auf. |
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